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Hemden bügeln – die richtige Technik

Hemden richtig bügeln

Gebügelt wird in den meisten Haushalten heutzutage nur noch wenig. Dennoch kann es nicht immer ganz umgangen werden. Eine lästige Beschäftigung ist dabei insbesondere das Bügeln von Hemden.

Hierbei ist die richtige Technik wichtig. Schließlich kann sich kaum ein Mann erlauben, mit Knitterfalten in das Büro zu gehen. Mein Mann ist „leider“ ein Schlipsträger und da bleibt es nicht aus, dass jede Woche eine Menge an Hemden anfällt. Von den ganzen Shirts möchte ich gar nicht erst reden, aber da genügt meist das Glattstreichen oder aber das Trocknen der restlichen Wäsche im Wäschetrockner. Doch bleiben wir einmal beim Hemden bügeln. Hier meine Tipps und die Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Was wird benötigt, um Hemden zu bügeln?

 

  • Bügeleisen und Bügelbrett

Um Hemden ordentlich bügeln zu können, sollten ein gutes Bügeleisen und eine gute Bügelunterlage (etwa ein Bügelbrett oder eine große Tischplatte) vorhanden sein. Genauso ist eine fusselfreie, hitzeunempfindliche, dicke Decke beim Bügeln von Nutzen.

  • Sprühflasche mit Wasser

Ebenso ist es mit einer Sprühflasche, die mit destilliertem Wasser gefüllt ist. Schließlich passiert es beim Glätten schnell, dass kleine Bügelfalten entstehen. Auch kann das Hemd nach dem Trocknen schon zu trocken und verknittert sein (evtl. auf Restfeuchte achten). Die Hemden müssen anschließend von ihnen wieder befreit werden. Die Korrektur wiederum lässt sich mit Wasser deutlich besser vornehmen.

  • Die richtige Bügeltemperatur

Außerdem wird die richtige Temperatur benötigt, um Hemden effizient zu bügeln. Baumwollhemden vertragen dabei eine höhere Gradzahl, wie Hemden aus Kunstfasern oder Stoffgemischen. Damit die angebrachte Temperatur eingestellt werden kann, ist das Etikett hilfreich. Ein Blick dort hinein verrät die empfohlene Temperatur-Einstellung von dem Bügeleisen. Eine zu hohe Gradzahl kann den Stoff schädigen. Eine Geringe bringt gegebenenfalls mit sich, die Hemden ein zweites Mal bügeln zu müssen.

Schritt für Schritt-Anleitung

Bevor Ihr euch daran macht die Hemden zu bügeln, sollten alles vorbereitet sein. Somit ist das Bügeleisen auf seine Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Das Bügelbrett muss aufgestellt werden. Alternativ kann als Unterlage auch ein Tisch dienen. Dessen Platte muss frei von Unreinheiten sein. Zusätzlich gilt es die Arbeitsfläche mit einer dicken und fussellosen Decke auszulegen, welche auch hitzebeständig ist. Zu guter Letzt darf eine Sprühflasche destilliertes Wasser nicht fehlen. Anschließend könnt Ihr beginnen die Hemden zu bügeln.

  1. Den Kragen bügeln

Man beginnt zuallererst  mit dem Kragen. Dabei wird das Hemd so gelegt, dass sich die Kragen-Außenseite auf dem Bügelbrett befindet. Nun wird beiderseits von außen bis zur Kragenmitte gebügelt. Während dieses Vorgangs hält eine Hand den Kragen und die Andere führt das Bügeleisen.

  1. Die Ärmel bügeln

Sobald der Hemdkragen fertig ist, folgen die Ärmel. Hierzu legt ein Rechtshänder das Hemd so hin, dass der linke Ärmel in die rechte Richtung zeigt. Linkshänder arbeiten in der entgegengesetzten Richtung. Auf alle Fälle sollte der Hemdärmel sehr glatt liegen. Daraufhin wird der mittlere Bereich gebügelt, jedoch nicht die Nähte und Manschetten. Als Nächstes gilt es, den Ärmel zu wenden und ihn ebenso zu bügeln. Nun kommen auch die Nähte sowie Manschetten der Hemden dran.

  1. Die Knopfleiste bügeln

Im dritten Schritt wird die Knopfleiste der Hemden gebügelt. Dies wird empfohlen, von der Hemden-Rückseite vorzunehmen. Schließlich sollte der Kontakt zwischen dem Bügeleisen und den Knöpfen unbedingt vermieden werden, weil sich diese durch die Hitze verformen könnten.

  1. Die Schulterpartie bügeln

Des Weiteren muss natürlich auch die Schulterpartie der Hemden gebügelt werden. Das geschieht am leichtesten, wenn das Hemd mit seiner Innenseite über die Bügelbrett-Spitze gelegt wird. Folgend könnt Ihr den Stoff vorsichtig bügeln, bis zum Hemdkragen.

  1. Die Vorder- und Rückseite bügeln

Im fünften und letzten Schritt wird dann die Vor- und Rückseite gebügelt. Begonnen wird dabei mit der Vorderseite des  Hemdes, an der die Knopflöcher zu finden sind. Von da aus könnt Ihr Euch über den Rücken zur anderen Vorderseite vorarbeiten. Bei alldem ist darauf zu achten, dass das Hemd recht faltenfrei auf der Bügelunterlage liegt.

Sollte es trotz Aufmerksamkeit zu unerwünschten Bügelfalten kommen, kann das destillierte Wasser helfen. Dieses wird auf die betroffene Stelle gesprüht, welche gleich darauf erneut gebügelt wird. Zu guter Letzt auf einen Kleiderbügel hängen und auslüften lassen.

Übung macht den Meister

Wie Ihr seht oder erkennen könnt, ist das Bügeln von Hemden keine leichte Anfänger-Aufgabe. Doch mit der entsprechenden Routine sowie einigen Tipps sollte sich dieses Problem bald lösen. Dann bekommt auch Ihr eure Hemden und natürlich auch Blusen knitterfrei gebügelt. Vielleicht macht es ja auch irgendwann einmal Spaß 😉

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Hauptberufliche Online-Texterin und Redakteurin. Bereits seit 2007 arbeite ich auf selbstständiger Basis im www. Als Mutter von 4 Kindern verfüge ich über umfangreiches Wissen in den Bereichen, Kinder, Familie, Haus, Garten, Gesundheit und Immobilien. Dies sind auch meine beruflichen Kernthemen im Bereich Texterstellung. Mein Wortschubse-Testblog ist rein privater Natur und es finden sich hier nur Produkte, die meine Familie oder ich selbst getestet haben.

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